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Tagesaktuelle Reiseinformationen finden Sie beim Auswärtigen Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Einreisen

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) vom 30.07.2021 regelt bundesweit die Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland:

  • Anmeldepflicht
  • Quarantänepflicht
  • Nachweispflicht
  • Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunkbetreiber

Diese Pflichten richten sich danach, ob die Einreise aus einem Risikogebiet, einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet erfolgt. Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie hier: www.rki.de/risikogebiete.

Anlaufstelle im Landratsamt

Für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, die Fragen zur Reiserückkehr haben, ist das Landratsamt Aichach-Friedberg unter der Adresse corona-einreise@lra-aic-fdb.de erreichbar oder telefonisch unter Tel. 08251 909-519 (Mo. bis Do., 9 bis 15 Uhr und Fr. 9 bis 12 Uhr).

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat auf seiner Homepage Antworten zu häufig gestellten Fragen veröffentlicht.

Anmeldepflicht

Personen, die nach Deutschland einreisen wollen und sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Einreise über die digitale Einreiseanmeldung zu registrieren: www.einreiseanmeldung.de. Hier muss insbesondere der Aufenthaltsort in den letzten zehn Tagen vor der Einreise angegeben werden. Nur wenn dies aus besonderen Gründen nicht möglich ist, kann eine sog. Ersatzmitteilung gemacht werden, zwingend innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise.

Abhängig vom Grund der Einreise nach Deutschland gibt es auch Ausnahmen von der Anmeldepflicht (§ 6 Abs. 1 und 2 CoronaEinreiseV). Für eine Einreise nach dem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt das nur sehr eingeschränkt.

Quarantänepflicht

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet:

Personen, die sich zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise und zum Zeitpunkt der Einreise in einem als Hochrisikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen sich unmittelbar nach ihrer Einreise auf direktem Weg und auf eigene Kosten für die Dauer von zehn Tagen nach Hause oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort begeben und sich in Quarantäne begeben. Während der Dauer der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen, der nicht zum eigenen Hausstand gehört.

Die Quarantäne endet vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, wenn diese den Genesenennachweis, Impfnachweis oder den Testnachweis an die zuständige Behörde übermittelt haben und keine Symptome oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Typische Symptome sind Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Im Fall der Übermittlung des Testnachweises darf die Testung frühestens fünf Tage nach dem Tag der Einreise erfolgen. Bei Einreise am 01.08.2021 bedeutet dies, dass eine Freitestung ab dem 07.08.2021, 0 Uhr möglich ist (Einreise = Tag 0, Freitestmöglichkeit mit Ablauf des 5. Tages nach der Einreise).

Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung automatisch und ohne weitere Voraussetzungen fünf Tage nach der Einreise.

Die Quarantäne endet ebenfalls, sofern das betroffene Hochrisikogebiet nach der Einreise und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft ist.

Auch bei der Quarantänepflicht gibt es – abhängig vom Grund der Einreise bzw. des Aufenthalts in einem Risikogebiet – Ausnahmen (§ 6 Abs. 1 und Abs. 2 CoronaEinreiseV).

Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet:

Personen, die sich zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise und zum Zeitpunkt der Einreise in einem als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen sich unmittelbar nach ihrer Einreise auf direktem Weg und auf eigene Kosten für die Dauer von vierzehn Tagen nach Hause oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort begeben und sich in Quarantäne begeben. Während der Dauer der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen, der nicht zum eigenen Hausstand gehört.

Eine Verkürzung der Quarantäne ist nur möglich, wenn das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf der vierzehn Tage als Hochrisikogebiet eingestuft wird oder die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist. Bei dieser Impfung muss das Robert Koch-Institut festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug auf diese Vorschrift bekanntgemacht haben, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist. Die Quarantäne endet in diesen beiden Ausnahmefällen vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, sobald diese den Genesenennachweis, Impfnachweis oder den Testnachweis an die zuständige Behörde übermittelt haben. Außerdem dürfen keine Symptome oder sonstigen Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. In diesen Fällen wird dringend zur Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt zur Abklärung der Quarantäneverkürzung geraten.

Typische Symptome sind Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Im Fall der Übermittlung des Testnachweises darf die Testung frühestens fünf Tag nach dem Tag der Einreise erfolgen.

Die Quarantäne endet ferner, wenn das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft wird.

Für eine Einreise nach dem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gelten nur sehr eingeschränkt Ausnahmen von der Quarantänepflicht (§ 6 Abs. 1 und Abs. 2 CoronaEinreiseV).

Nachweispflicht

Personen, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, müssen bei der Einreise über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Personen, die das 12. Lebensjahr vollendet und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise und einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen bei der Einreise zwingend über einen Testnachweis verfügen; ein Genesenennachweis oder Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend.

Als Nachweise gelten (Ausnahme Virusvariantengebiet, siehe vorhergehender Absatz):

Testnachweis: Nachweis, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt – in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Grundlage eines Antigen-Tests, der maximal 48 Stunden zurückliegt oder eines PCR-Test, der maximal 72 Stunden zurückliegt

Genesenennachweis: Nachweis, dass eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt – in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR, PoC-PCR) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Impfnachweis: Nachweis einer vollständigen Schutzimpfung in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt ist und

  • entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichten Anzahl von Impfdosen besteht, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind
  • oder bei einer genesenen Person, die asymptomatisch ist und über einen Genesenennachweis verfügt, aus einer verabreichten Impfdosis besteht.

Eine Sonderreglung gilt für Grenzgänger, Grenzpendler und Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem anderen Staat aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen. Es besteht eine Nachweispflicht bei Einreisen aus einem Hochrisiko- und Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg.